Wasserkrise im Iran: Urmia-See trocknet aus

aktuell, 19.03.2026

Während Milliarden für Waffen, Drohnen und das Atomprogramm fließen, verdorrt der Urmia-See – ein Symbol für das ökologische Versagen im Iran.

Schon vor dem aktuellen Krieg zeichnete sich im Iran eine schwere ökologische Krise ab. Die Wasserversorgung von Teheran war und ist nur noch teilweise gesichert. Mit der Eskalation des Krieges ist die Infrastruktur vermutlich weitestgehend zerstört oder funktionsunfähig.

Ein besonders deutliches Beispiel für das Versagen des Regimes ist der Urmia-See.

Bei einem Überflug im Frühjahr 2018 konnten wir aus dem Flugzeugt die dramatische Lage des Gewässers dokumentieren. Während Milliarden in Waffen, Drohnen und das Atomprogramm fließen, fehlen offenbar Mittel für den Erhalt des Sees und den Schutz lebenswichtiger Ressourcen.

Die ökologische Notlage wirft ein grelles Licht auf die Prioritäten des Regimes – und auf die Zukunft von Millionen Menschen, die auf Wasser angewiesen sind.

Urmia-See von oben (2018)
Bereits vor acht Jahren war die Versalzung des Sees eindeutig zu erkennen
© Dr. Karsten Brandt

 

 
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