aktuell, 03.07.2026
Ein kleiner Tropfen mit großer Wirkung: Die Quelle im Donnerwetter.de Wetterpark in der Eifel fällt in wenigen Tagen trocken. Was harmlos klingt, ist das Frühwarnsignal für eine gravierende Austrocknung des gesamten Rheineinzugsgebietes.
In den letzten Tagen haben wir bereits mehrfach vom befürchteten Pegelrückgang am Rhein berichtet. Alles deutet darauf hin, dass wir im Westen Deutschlands sowie in Belgien und Frankreich auf eine große Trockenheit zusteuern.
Um das Problem greifbar zu machen, werfen wir mal einen Blick auf einen ganz besonderen Rheinzufluss: Die kleine Quelle auf dem Grundstück des donnerwetter.de-Wetterparks auf dem Weißen Stein in der hohen Eifel.
Über die Kyll und die Mosel findet hier jeder Tropfen seinen Weg in den Rhein: Bis nach Köln braucht das Wasser von hier aus normalerweise etwa sieben bis acht Tage – bei den aktuellen, niedrigen Fließgeschwindigkeiten aber wahrscheinlich noch deutlich länger.
Die folgende Grafik zeigt die Pegelstände der Quelle der letzten zwei Jahre - inklusive einer Prognose für den Juli. Schon im vergangenen Jahr ist die Quelle über längere Zeit komplett trockengefallen. In wenigen Tagen wird es leider wieder so weit sein.
Das Rheineinzugsgebiet trocknet nun von den Höhenzügen her erheblich aus. Die daraus resultierenden ökonomischen und ökologischen Folgen für die Flusssysteme und die Schifffahrt sind gravierend.
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