Erst Milderung, dann Eiszeit?

aktuell, 05.01.2026

Bitterkalte Modellprognosen für die zweite Monatshälfte.

Turbulente und möglicherweise bald auch eisig kalte Wettertage zeichnen sich derzeit in den aktuellen Läufen der Wettermodelle ab.

Besonders spannend wird es in dieser Woche zunächst in der zweiten Wochenhälfte: Ab Donnerstag zieht ein Tiefdruckgebiet über Mitteleuropa hinweg. Es bringt nicht nur ergiebige Schneefälle mit sich, sondern vor allem für den Norden auch Sturm.

Die Böenkarte nach GFS sowie die Gesamtschneehöhe in der Multi-Modell-Prognose für Freitagmittag (12:00 Uhr)

© www.donnerwetter.de

 

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Mit diesem markanten Wetterwechsel geht zugleich eine vorübergehende Milderung der Temperaturen einher. Zwischen Freitag und dem Beginn der kommenden Woche könnten die Werte regional nochmals auf bis zu 10 Grad ansteigen.

Ob sich diese milde Witterung im weiteren Monatsverlauf nachhaltig durchsetzen kann, ist nach derzeitigem Stand aber noch alles andere als sicher.

Vielmehr deuten die Modelle darauf hin, dass die Temperaturen zur Monatsmitte hin erneut deutlich zurückgehen.

Einzelne Berechnungen zeigen sogar sehr strengen Frost (Temperaturen <= -15 Grad); etwa das europäische ECMWF-Modell, welches beispielsweise für den 18.01.2026 verbreitet zweistellige Minusgrade in Deutschland prognostiziert.

In den Frühstunden wären dann insbesondere für die südlichen und östlichen Landesteile lokal Temperaturen teilsl deutlich unter minus 20 Grad möglich.

Lufttemperaturen nach ECMWF für den 18.01.2026
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