Eisregen am Wochenende

aktuell, 23.01.2026

Wie er entsteht und wie Ihr Euch bei Auftreten verhalten solltet!

Am Samstag besteht zunächst im Westen, zum Abend auch im Südosten Deutschlands erneut erhöhte Glatteisgefahr durch gefrierenden Regen.

Wie er entsteht und wie Ihr Euch bei Auftreten verhalten solltet!

Auftreten

Gefrierender Regen ist die gefährlichste Wettererscheinung im Winterhalbjahr. In wenigen Sekunden können Straßen und Wege durch plötzlich einsetzenden Regen oder Sprühregen extrem glatt werden. Gefährliche Unfälle sind besonders auf den Autobahnen und Schnellstraßen die Folge. Auf den Gehwegen wird ein Fortbewegen fast unmöglich gemacht. Knochenbrüche und andere noch gefährlichere Verletzungen von Fußgängern sind bei eisglatten Wegen regelmäßig zu beklagen.

Gefrierender Regen (rote Symbole) am Samstagmorgen
© www.donnerwetter.de

 

Wie entsteht gefrierender Regen?

Eisregen besteht entweder aus Eiskörnern oder aus unterkühlten Wassertropfen. Bei der Niederschlagsbildung in großen Höhen entstehen Eiskristalle. Diese Eiskristalle wachsen an und werden zu schwer. Sie sinken zum Boden ab, dabei fallen die Schneeflocken in eine warme Luftschicht, die meist zwischen 800 und 2000 m Höhe zu finden ist. Hier liegen die Temperaturen meist deutlich über 0 Grad. Die Schneeflocken schmelzen zu Regentropfen. In Bodennähe herrschen aber noch Temperaturen unter 0 Grad, so dass der Regentropfen Temperaturen unter 0 Grad annimmt. Sobald er auf eine Oberfläche trifft, gefriert der Regentropfen sofort. Gefährliches Glatteis entsteht.

Verhalten

Bei dieser Wetterlage ist die Benutzung des Zweirades zu unterlassen. Die Unfallgefahr ist viel zu hoch. Ältere Menschen sollten sich möglichst im Haus aufhalten, da die Benutzung der Gehwege ebenfalls ein hohes Unfallpotential darstellt. Autofahrten sollten nur dann durchgeführt werden, wenn sie absolut nicht vermeidbar sind.

 

  Redaktion
 Team-Info
 Team-Kontakt




5

Wetter-Meldungen

CO2-Deutschland

490 ppm
23.01.2026 14:21
mehr

Zitat des Tages

    "Alternde Menschen sind wie Museen: Nicht auf die Fassade kommt es an, sondern auf die Schätze im Inneren."

    Jeanne Moreau