aktuell, 21.01.2026
Häufige Kaltluftvorstöße und Dauerfrost: Winter 2026 treibt Heizkosten gnadenlos nach oben.
Häufige Kaltluftvorstöße und längere Frostperioden – dieser Winter hat das Potenzial, finanziell richtig weh zu tun. Vieles deutet darauf hin, dass er ungewöhnlich kalt und lang ausfallen könnte. Die Folge: Der Energieverbrauch liegt deutlich höher als in den Vorjahren – unabhängig davon, wie konsequent gespart wird.
Eine wichtige Faustregel zeigt, wie schnell es teuer wird:
Pro Grad Celsius niedrigerer Durchschnittstemperatur steigen die Heizkosten um etwa 6–7 Prozent.
Ein Beispiel: Wurden in einem "normalen" Winter bislang rund 1.000 Euro für Heizen ausgegeben, können es in diesem Winter schnell 1.300 Euro werden – vor allem dann, wenn auch der Februar erneut zu kalt ausfällt, was nach aktuellem Stand als zumindest nicht unwahrscheinlich gilt.
Gleichzeitig bleiben Gas-, Strom- und Fernwärmepreise auf hohem Niveau. Selbst Haushalte, die „normal“ heizen, riskieren am Ende des Winters spürbare Nachzahlungen, da die monatlichen Abschläge die tatsächlichen Kosten oft nicht mehr abdecken. Besonders betroffen sind ältere Gebäude oder schlecht gedämmte Wohnungen.
Die bittere Realität: Die Rechnung kommt zeitverzögert – häufig dann, wenn das Geld längst verplant ist. Genau deshalb ist jetzt Vorbereitung entscheidend: Rücklagen bilden, Abschläge prüfen und finanzielle Puffer einplanen.
Am kalten Winter lässt sich nichts ändern – an bösen finanziellen Überraschungen im Anschluss schon.
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