aktuell, 23.03.2026
Vom Wählscheibentelefon zum modernen Wetterstudio.
Manchmal lohnt sich der Blick zurück – besonders, wenn er einen an die eigenen Anfänge erinnert.
Fast auf den Tag genau, am 21. März 1991, fiel für mich ein entscheidender Startschuss: Nach einem Erfolg bei „Jugend forscht“ in Nordrhein-Westfalen folgte mein erstes Live-Interview im WDR 2-Morgenmagazin.
Gesendet wurde damals aus meinem ersten kleinen „Wetterbüro“ in Bonn – und zwar über ein ganz normales Wählscheibentelefon. Eine andere Zeit, technisch wie meteorologisch. Erste Kunden hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits, doch mit diesem Interview begann die kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Medien.
In den folgenden Jahren kamen zahlreiche Stationen hinzu, insbesondere im neu entstehenden Lokalfunk in Nordrhein-Westfalen. Der Austausch mit Redaktionen, das Aufbereiten von Wetterinformationen für ein breites Publikum – all das entwickelte sich Schritt für Schritt.
Auch inhaltlich hat sich seitdem viel verändert. Meine damalige „Jugend forscht“-Arbeit beschäftigte sich mit der Verbesserung von Wettervorhersagen und dem Einfluss von Mikroklimata. Prognosen zu erstellen war deutlich aufwendiger als heute: weniger Daten, weniger Modelle, dafür mehr manuelle Auswertung.
35 Jahre später ist vieles moderner, schneller und präziser geworden – die Faszination für das Wetter jedoch ist geblieben.
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Karsten Brandt Team-Info Team-Kontakt |