Besser Silo als Häuschen

Gartentipps, 04.01.2018

So speisen Wildvögel auch in Ihrem Garten gern!

Die heimische Vogelfutterstelle erfüllt bereits aus mehrelei Hinsicht ihren Zweck. Zum einen gestalten sie futtersuchenden Wildvögeln das Leben in der kalten Jahreszeit ein wenig angenehmer; zum anderen faszinieren die pickenden Vögel große und kleine Naturbeobachter und vermitteln zudem noch Artenkenntnis.

Wer in seiner grünen Oase eine Futterstelle errichten möchte, sollte jedoch das ein oder andere beachten. So eignet sich etwa das klassische Futterhaus nur bedingt, wenn Sie Wildvögeln eine ansprechende Mahlzeit anbieten möchten.

Bild: Achim Otto

Der größte Nachteil der Futterhäuschen: Sie sind nicht wettergeschützt, die in ihnen ausgelegten Körner durchnässen schnell oder frieren im Winter womöglich sogar ein. Zudem stehen die Vögel in den Häuschen häufig in ihrem Futter. Vogelexkremente können infolgedessen für eine Verunreinigung des gesamten Futters bis hin zur Ausbreitung von Krankheitserregern führen. Wer ein Futterhäuschen besitzt, sollte es daher regelmäßig mit heißem Wasser (keine Reinigungsmittel!) reinigen und es nicht mit Vogelfutter "überladen".

Besser als die Häuschen eignen sich hier Futtersilos. Sie schützen die Körner nicht nur vor Wind und Wetter, sondern geben das Futter erst dann frei, wenn es der Wildvogel auch benötigt.

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