Der Siegeszug des Jakobskreuzkrauts

Pflanzenschutz, 13.07.2016

Wer es rechtzeitig erkennt, kann sich viele Mühen ersparen

Seit Jahren wird das Jakobskreuzkraut mehr und mehr zum Problem in der Landwirtschaft. Auch jetzt zeigt es sich wieder vermehrt entlang von Wegen und Grünlandflächen.

An den Rändern von Wegen oder Wiesen trifft man inzwischen immer häufiger auf das Jakobskreuzkraut

Dabei darf die hochgiftige Pflanze unter keinen Umständen ins Futter gelangen. Eine rechtzeitige Bekämpfung ist demnach unabdingbar. Dabei reicht ein einfaches Abmulchen nicht aus. Stattdessen muss die gesamte Pflanze samt Wurzeln entfernt werden, andernfalls kann die Pflanze spätestens im folgenden Jahr neu austreiben. Um die entstehende Narbenlücke schnellstmöglich zu schließen, empfiehlt die Landwirtschaftskammer NRW unmittelbar mit Gras nachzusäen.

Befindet sich die Pflanze schon in ihrer Blüte ist eine chemische Bekämpfung nicht mehr möglich. Diese kann nur im ersten Jahr während des sogenannten Rosettenstadiums des Unkrauts erfolgen. Dabei müssen jedoch zahlreiche Anwendungsauflagen beachtet werden und es sollte geprüft werden, ob eine Teilflächenbehandlung ausreichend ist.

 
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